Mitarbeiter: Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Zufriedene Mitarbeiter

Jens Schlatmann

19. Jun 2023

Kategorie: Good2Know

Ein Unternehmen ist nichts ohne seine Mitarbeiter – was ein schöner Spruch. Aber was heißt das eigentlich genau in der Praxis? Unzufriedene Mitarbeiter liefern schlechtere Resultate, trüben das Betriebsklima und kündigen vielleicht sogar ganz. Wie kann man als Vorgesetzter oder Geschäftsführer die Mitarbeiterzufriedenheit steigern? Letztlich ist das ja auch wichtig für den Unternehmenserfolg.

Was ist eigentlich Mitarbeiterzufriedenheit?

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist ein wichtiger Indikator für das Wohlbefinden und die Motivation von Mitarbeitern im Unternehmen. Dabei wird Mitarbeiterzufriedenheit durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

 

  • Arbeitsbedingungen im Allgemeinen: Dazu gehören Aspekte wie die physische Arbeitsumgebung, die Arbeitszeiten, die Ausstattung und Ressourcen, die den Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Dabei sollten insbesondere unnötige Aufgaben oder Bürokratie vermieden werden, wenn diese nicht zur Erfüllung der eigentlichen Aufgabe dienen.
  • Vergütung: Die angemessene Entlohnung, Zusatzleistungen wie Sozialleistungen, Boni oder flexible Arbeitszeitmodelle haben einen erheblichen Einfluss auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter.
  • Team und zwischenmenschliche Beziehungen: Eine positive Arbeitsplatzkultur, geprägt von offener Kommunikation, gegenseitigem Respekt, Teamarbeit und einem unterstützenden Arbeitsumfeld, trägt zur Mitarbeiterzufriedenheit bei. Ist das Gegenteil der Fall, kann das auch schnell zur Kündigung führen.
  • Möglichkeiten zur Weiterentwicklung: Mitarbeiter streben nach beruflicher Weiterentwicklung und Wachstum. Die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Entwicklung, zur Übernahme neuer Verantwortlichkeiten und zur Weiterbildung hat einen Einfluss auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
  • Feedbackkultur und Anerkennung: Es ist wichtig, dass Leistung anerkannt wird. Denn durch eine Würdigung der eigenen Arbeit und regelmäßiges Feedback fühlen sich Mitarbeiter zufriedener und geschätzt.

Basis ist immer ein positives und kollegiales Arbeitsklima mit einer offenen und ehrlichen Kommunikation. Darauf kann dann aufgebaut werden. 

Wie kann die Zufriedenheit gefördert werden?

Wie oben bereits erwähnt, sollte bei einer offenen und konstruktiven Kommunikation begonnen werden. Basis dafür können regelmäßige Feedbackrunden sein, bei der die Mitarbeiterleistung gewürdigt und, bei Bedarf, auch konstruktiv kritisiert werden darf. Nur so wird eine Weiterentwicklung ermöglicht. Andersherum sollten Mitarbeiter aber auch Feedback an Vorgesetzte geben können. So kann man sich gemeinsam weiterentwickeln. Insbesondere Letzteres stellt aber häufig noch ein Problem dar, was langfristig auch Folgen auf den Unternehmenserfolg haben kann.

Grundsätzlich sollten den Mitarbeitern ein gesunder Freiraum ermöglicht werden. Denn wenn einem Mitarbeiter vertraut wird, zeigt dass Wertschätzung und würdigt die Fähigkeiten des Mitarbeiters. Daneben sollte es Möglichkeiten geben, genau diese Fähigkeiten regelmäßig auszutesten und weiterzuentwickeln. Auch die Mitarbeitergesundheit sollte nicht vernachlässigt werden. So können bereits kleine Maßnahmen, wie Vergünstigungen von Sportprogrammen oder Mitgliedschaften, positiv wirken. Ein gesunder Mitarbeiter ist bekanntlich ein guter Mitarbeiter – zumal Sport Stress nachweislich reduzieren kann.

Mitarbeiterzufriedenheit für den Unternehmenserfolg

Es ist hinlänglich bekannt, dass eine zufriedene und geschätzte Belegschaft als Schlüssel für unternehmerischen Erfolg gelten kann. Sind die Mitarbeiter nicht motiviert, fühlen sich nicht geschätzt oder haben innerlich bereits gekündigt, wird es im Unternehmen nur noch schleppend voran gehen. Aufträge gehen eventuell verloren und bestehende Kunden springen ab. Grundsätzlich ist Mitarbeiterzufriedenheit ein weiter Begriff mit vielen Facetten, zumal jedes Unternehmen ein bisschen anders ist. Hier gilt es zusammen mit den Mitarbeitern neue Wege zu gehen und zu probieren, was vielleicht funktioniert und was nicht. Bereits diese Beteiligung ist schon ein richtiger Schritt zu zufriedeneren Mitarbeitern und langfristigem Erfolg.

 

MyTimeTracker Zeiterfassung

Flexibles Stundenkonto

Jeder Mitarbeiter verfügt über ein persönliches Zeitkonto. Überstunden und Fehlzeiten werden tagesgenau erfasst und die automatisierte Pausenprüfung sorgt für die Einhaltung der Arbeitszeiten.

Smarte Soll-Zeiten

Soll-Zeiten können für jeden Mitarbeiter tagesgenau festgelegt werden. Auch wenn eine Teilzeitkraft mal an einem anderen Tag, als geplant, arbeite – am Ende zählen die Wochenstunden und das Saldo stimmt.

Urlaubstage und Fehlzeiten

Urlaubskonten sowie ein Urlaubsübertrag können für jeden Mitarbeiter individuell konfiguriert werden. Für Abwesenheiten und Fehlzeiten gibt es zudem aussagekräftige Statistiken.

Regeln Festlegen

Sie entscheiden, wie die Zeiterfassung funktioniert und gesteuert wird. Sollen Mitarbeiter Zeiten selbst eintragen dürfen? Darf nur vor Ort gestempelt werden? Müssen Abwesenheiten beantragt werden?